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2019

Grossratspräsidien und die Region

Alles Scholl oder was? Der Blick ins Archiv
134 Grossratspräsidentinnen und -präsidenten gab es seit 1885 – 14 stammen aus dem Bezirk Zofingen. Richtiggehend «inflationär» wurde es in diesem Jahrtausend: Erst 2001/2002 (damals entsprach das Amtsjahr noch nicht dem Kalenderjahr) Hans Bürge (EVP), Safenwil. 2005/2006 Corina Eichenberger-Walther (FDP), Kölliken. 2007/2008 Heinrich Schöni (SP), Oftringen. 2009/2010 Herbert H. Scholl (FDP), Zofingen, und 2017 Benjamin Giezendanner (SVP), Rothrist.
Apropos Zofingen und Scholl: 2012/2013 war Herbert H. Scholls Schwägerin Kathrin Scholl-Debrunner (SP), Lenzburg, Grossratspräsidentin. Und bis zur gestrigen Sitzung Herberts Bruder Bernhard Scholl (FDP), Möhlin.
Das Grossratspräsidium war sehr oft ein Sprungbrett für eine rasant weiterführende politischen Karriere. Es ermöglicht seiner Inhaberin, seinem Inhaber, zahlreiche offizielle Auftritte im ganzen Kanton. Im Aargau der Regionen eine einzigartige Möglichkeit, sich den Stimmberechtigten für Wahlen ins Bundesparlament oder in die Regierung zu präsentieren. So wurden in den letzten 20 Jahren Kurt Wernli (SP) und Urs Hofmann (SP) Regierungsräte – Hofmann auch Nationalrat. Corina Eichenberger und Thierry Burkart sind amtierende Nationalratsmitglieder der FDP. Der Wettinger Markus Dieth (CVP) ist heute Regierungsrat. Und wer weiss, ob Benjamin Giezendanner (SVP) diesen Herbst den Sprung in den Nationalrat schafft. (bkr)
Renata Siegrist-Bachmann ist GrossratspräsidentinAargauer Prominenz feiert in Zofingen die grünliberale Politikerin
Ein Abend mit ein paar lauten und vielen leisen Tönen
Der neue Stadtwein. Die vielen Anlässe, die es als Grossratspräsidentin zu besuchen gilt. Der 90-jährige Lehrer. Das soziale Gespür der grünliberalen Grossratspräsidentin. All dies kam an der gestrigen Feier zur Sprache.
Der Festabend begann mit leisen Tönen. In der ehrwürdigen Aula des Zofinger Stadtsaals stimmte der Schülerchor den Song «Show me the way to your heart» an. Entsprechend gerührt war die frisch gewählte Grossratspräsidentin Renata Siegrist, als sie zur Zofinger Bevölkerung sprach. Sie wischte eine Träne weg und sagte: «Ich bin einfach überwältigt.» Es sei so schön, dass so viele Zofingerinnen und Zofinger wegen ihr hier in der Aula seien.
Und berührend ging es weiter. Siegrist erzählte von ihrer Kindheit in den Gassen der Stadt, einer Stadt, in der sie sich immer geborgen gefühlt habe. Und sie erzählte von ihrer Zeit im Zofinger Schulhaus und von ihrem Lehrer Hansjörg Lühti. «Er war ein grosser Humanist.» Er habe ihr viel mit auf den Weg gegeben. Und vor einem Jahr habe er ihr im Alter von 90 Jahren bei der Wahl zur Vizepräsidentin noch ein Gedicht geschrieben. «Leider ist er im vergangenen Frühling verstorben und kann diese Feier nicht mehr erleben.»
Dann hallten kräftige Tubaklänge durch die Aula und zum Zofinger Marsch verschoben sich die geladenen Gäste in den Stadtsaal. Dort erzählte Stadtammann Hans-Ruedi Hottiger zum Start, wie er mit seinen Stadtratskolleginnen und -kollegen jedes Jahr im Waadtland den Stadtwein verkoste. Und heute Abend sei eine Premiere, denn erstmals werde der neue rote Stadtwein kredenzt, ein Ancora Galotta-Merlot. Dann hallten auch durch den Stadtsaal laute Klänge. Die Tambouren begleiteten Grossratspräsidentin Siegrist unter Applaus in den Saal.
Als erster Redner machte ihr der abtretende Präsident Bernhard Scholl das kommende Jahr schmackhaft. Er habe 130 Anlässe besucht und habe so viele engagierte Aargauer erlebt. Etwas schwierig sei jeweils nur der Weisswein am Sonntagmorgen. Dann überreichte er ihr einen Korb mit Geschenken aus dem Fricktal. Der enthalte auch ein gebranntes Wasser als «Trösterli» für den Ehemann, wie Scholl betonte.
Nach der Vorspeise, einer Lauch-Gemüse-Quiche, bedankte sich die grünliberale Fraktionschefin Barbara Portmann für das Vertrauen, das der Grosse Rat ihrer Kollegin entgegenbringe. Und sie hob das soziale Engagement von Siegrist hervor, das sich auch in Parteisitzungen zeige: «Wenn du Teil eines Teams bist, ist die Stimmung sofort hilfsbereit, vertrauensvoll und aufgestellt.»
Dann nahm Sängerin Sandra Rippstein die Bühne mit kräftiger Stimme und berührenden Songs in Beschlag.
Hilfe bei Rückenproblemen
Nach dem Hauptgang, einem Kalbshohrücken mit Kartoffelgratin, richtete sich Landammann Urs Hofmann (SP) an die Gefeierte, schenkte ihr einen kleinen Bären und kündigte an, er werde auf ihre Feldenkrais-Kenntnisse zurückgreifen, wenn er nach einer langen Grossratssitzung wieder mal mit seinen Rückproblemen zu kämpfen habe. Regierungsräte seien, entgegen anderslautender Gerüchte, gegenüber grossrätlichen Vorschlägen nicht durchwegs resistent.
Zum Schluss kam Siegrist selbst in ihrer Rede nochmals zu den leisen Tönen. Sie versprach eine verbindende Präsidentin zu sein und eine mit einem offenen Ohr für die Bevölkerung. Sie wolle so ihre Sinne schärfen für die unausgesprochenen Probleme, wie Einsamkeit oder Armut. «Und ganz generell die Probleme der Leisen unter uns».
Region

Zofinger Tagblatt, 09.01.2018

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