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bz – Dem Frühling tolle Märsche geblasen

SCHOPFHEIM. Gleich drei blasmusikalische Hochkaräter zogen das Publikum unterm Kupferdach in ihren Bann: Die Stadtmusik hatte zum Frühlingskonzert eingeladen. Und da es wohl auch darum ging, den noch etwas schüchternen Frühling aus der Reserve zu locken, gingen Peter Bühlers und Max Lehmanns Musikanten auf Nummer sicher. Gleich drei Stadtmusiken durften sich als Frühlingsflüsterer versuchen. Ob es gelang, den Wettergott zu bezirzen, muss sich in den nächsten Tagen zeigen. Beim Publikum in der Stadthalle hatten sie leichtes Spiel. Die Fans harmonischer Töne waren begeistert von dem, was die Stadtmusikanten aus Schopfheim, Bad Säckingen und Zofingen vortrugen. Sie jubelten. Und sie forderten von allen Akteuren trotz "Überlänge" – der Mammutkonzertabend dauerte Non Stop etwas mehr als drei Stunden – mehrere Zugaben, die selbstverständlich gewährt wurden. Schließlich sorgten die Reaktionen der Gäste im Saal auch dafür, dass sich die Orchester wohlfühlten in der Obhut der Gastgeber.   So hoffte die Vorsitzende aus Zofingen, dass die Kontakte nach dem Konzert nicht abreißen, sondern vertieft werden können. Und der Chef der Stadtmusik Bad Säckingen freute sich wie Peter Bühler, dass es nach 14 Jahren Abstinenz endlich wieder gelungen sei, die beiden Städte musikalisch unter einen Hut zu bringen. Schließlich, so Vorsitzender Jahn Niclas Glatzel schmunzelnd, haben sein Orchester und die Stadtmusik Schopfheim mehrere Gemeinsamkeiten: Max Lehmann führt seit 1983 in Schopfheim den Taktstock. Und in Bad Säckingen liegt die musikalische Leitung seit 1988 in den Händen von Musikdirektor Johannes Brenke. Außerdem seien beide Orchester gesegnet mit vielen jungen Musikern. "Auf beiden Seiten ist, wie man sieht, kein Gründungsmitglied mehr zu sehen", sagte Glatzel, der Vorsitzende eines Vereins, der wie die Gastgeber mehr als 200 Jahre auf dem Buckel hat.

Max Lehmanns Schützlinge begannen mit "Salemonia", einem Konzertmarsch von Kurt Knäble, beeindruckte das Publikum mit einem "Joe Cocker Medley", grüßte die Schweiz mit "Flyin’ to the Skies" aus der Feder des Basel-Tattoo-Chefs Christoph Walter und entführte die Zuhörer in die geheimnisvolle Welt "Utopia", zu der Jacob de Haan den musikalischen Weg gewiesen hatte.   Johannes Brenke hatte sich dafür entschieden, die Highlights aus dem "Gloria-Konzert 2015" zum Besten zu geben. In der Suite "Tintin" von Dirk Brosse kamen die Lausbubengeschichten von Tim und Struppi zu musikalischen Ehren. Dem folgte das märchenhafte Spiel um die Eulenspiegeleien in einem verwunschenen Wald, das Hardy Mertens in sein Werk "Fiefoernik" packte. Und schließlich glänzten die Säckinger Instrumentenstreichler, die schon jede Menge Preise bei Wertungsspielen einheimsen konnten, in der "Suite from Hymn oft he Highlands" mit einem bemerkenswerten Streifzug durch Schottlands Ländereien, die Philipp Sparke in seinem voluminösen Tongemälde zu beschreiben versuchte. Und zwar ohne Dudelsack, den man – so Moderator Peter Strittmatter – sicherlich nicht vermisse, weil "Klarinetten und Saxophone ohnehin viel besser klingen."  

Anschließend schlug die Stunde nicht einfach nur 22 Uhr, sondern auch für Zofingen und den Dirigenten Andreas Mäder, ein Schopfheimer Urgestein "us Eie am See", dem der Kontakt zu den Schweizern zu verdanken ist. Mäder setzte auf überwiegend leichte Muse und ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass in der Dreiviertelstunde seines Gastspiels "Musik Trumpf ist." Die Linie hielt er mit seinen Schweizer Schützlingen, die in schmucken roten Jacken die Bühne bevölkerten, konsequent bis zum Ende durch. Der "Langstrumpf Samba" folgte ein interessanter Besuch im "MacArthur Park" und eine Reise ins "Abenteuerland" Hartmut Englers. Und das Ende leitete "Let it be" sowie "Hey Jude" von den Beatles ein, unter das Johan Wichers "Mars de Medici" – sieht man einmal von den obligatorischen Zugab


Badische Zeitung, 30.03.2015

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