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2015

zt – Fahnenmarsch vorwärts marsch

Zofingen Das Genie Bataillon 6 muss seine Fahne nun doch nicht «musiklos» übernehmen

Die 1880 gegründete Stadtmusik gehört zu den wichtigen Repräsentanten der Stadt Zofingen. zvg

Sie gehören seit je zu den militärischen Aktivitäten, die Fahnenübernahmen und die Fahnenabgaben vor und nach einer Aus- und Weiterbildung in Uniform. Zofingen ist ein beliebter Ort für solche Zeremonien: Heiternplatz, Schützenmatte oder Niklaus-Thut-Platz eignen sich vorzüglich, auch vor dem historischen Hintergrund. Mit der Umorganisation und der Verkleinerung der Armee sind solche Anlässe etwas seltener geworden. Am Dienstag, 15. September, ist ab 17 Uhr auf der Schützenmatte jedoch wieder einmal eine Fahnenübernahme angesagt: Das Genie Bataillon 6 (G Bat 6) – ein traditionelles St. Galler Bataillon – nimmt damit seinen FDT (Fortbildungsdienst der Truppe) in Angriff. Kommandiert wird die Einheit seit Anfang Jahr vom Zofinger Einwohnerrat Oberstleutnant Stefan Giezendanner. Beim «Fahnentürk» werden der St. Galler Nationalrat Toni Brunner und Zofingens Stadtammann Hans-Ruedi Hottiger einige Worte an die Angehörigen der Armee (AdAs) richten.

Ohne Musik?

So weit ist eigentlich alles in bester Ordnung. Doch – eine Fahnenübernahme oder eine Fahnenabgabe ohne Musik ist fast das Gleiche wie Brot ohne Salz. Mit dem Rückgang der Anzahl Dienstpflichtiger ist auch die Anzahl der Militärspiele zurückgegangen und es wurde deshalb für Stefan Giezendanner schwierig, für den Anlass in Zofingen eine Militärmusik zu gewinnen (und Lautsprechermusik wollte er nicht).

Konnte früher problemlos die Kadettenmusik Zofingen eingespannt werden, geht dies heute nicht mehr – weil es keine Kadettenmusik mehr gibt. Eine Alternative wäre die Stadtmusik, dachte sich Oberstleutnant Giezendanner, die er sehr schätzt und sie beispielsweise auch bei der Neuuniformierung nicht bloss mit Worten, sondern auch mit «Talern» unterstützte. Der in gutem Einvernehmen erfolgte ausgiebige Kontakt zwischen Stefan Giezendanner und der Präsidentin der Stadtmusik, Beatrice Kunz, führte nicht zum erhofften Resultat. Für Präsidentin Kunz hat die erfolgte Absage nichts mit dem militärischen Anlass zu tun, sondern einzig und allein mit dem Zeitpunkt. «Anfragen, nachdem wir am Morgen oder am Nachmittag oder am frühen Abend (unter der Woche) spielen sollen, sind sehr heikel. Die meisten unserer Mitglieder sind nämlich erwerbstätig und arbeiten zudem nicht in Zofingen oder in der näheren Umgebung.»

Beginnt ein Auftritt um etwa 18 Uhr oder später stehen die Chancen recht gut, dass die Stadtmusik spielbereit ist. Ein früherer Beginn ist jedoch delikat, «denn wir bestellen unsere Leute 45 Minuten vor dem Auftritt ins Probelokal, um einzuspielen», gibt Beatrice Kunz zu bedenken. Zudem braucht die Verschiebung an den Ort des Auftritts ebenfalls noch Zeit.

Wenn sie bei einer Anfrage merke, dass es sehr früh für den Auftritt ist, lote sie aus, ob der Zeitpunkt unverrückbar sei oder ob man ihn noch etwas hinausschieben könnte. «Gleichzeitig erwähne ich auch unsere Gage. Sollte es nicht möglich sein, diese zu bezahlen, so suchen wir gemeinsam nach guten Lösungen.»

Doch noch Lösung gefunden

Sobald alles geklärt ist, geht die Anfrage an den Vorstand, dann an den Dirigenten und schliesslich an die Mitglieder. Wenn der Vorstand dafür ist und der Dirigent zur Verfügung stehen kann, heisst dies jedoch noch lange nicht, dass auch die Musikantinnen und die Musikanten dafür sind. «Das Mitmachen in der Stadtmusik ist nämlich freiwillig und für Anlässe, die während der Arbeitszeit stattfinden, müssen ‹unsere Leute› oftmals einen Ferientag hergeben oder Überzeit einziehen. Dennoch versuchen wir immer, es möglichst allen recht zu machen, und marschieren auch in einer kleinen Formation auf. Wir sind allerdings nicht spielfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder oder wenn ein entscheidendes Register komplett fehlt.»

«Meine Kolleginnen und meine Kollegen sind motiviert, möglichst immer anzutreten. Aber leider geht dies nicht immer.» Stefan Giezendanner: «Das Kompetenzzentrum Militärmusik hat sich nun doch kulant gezeigt und man hat mir ein (kleines) Spiel zugesagt.»


Zofinger Tagblatt, 1. Juni 2015, KBZ



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