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Abfallkonzept geht auf: «Es war noch nie so sauber»

Es ist ein Dauerthema im Sommer: Festivalbesucher, die die Zeltplätze verwüstet zurücklassen und ihren Abfall nicht wegräumen. Um dieser Problematik entgegenzutreten hat das Heitere Open Air dieses Jahr das Abfallkonzept, welches das Thema auf die Eigenverantwortung zielend und humorvoll angeht, mit einer neuen Idee erweitert.

Zofingen Das Heitere Open Air ist Geschichte. Am vergangenen Wochenende feierten 36'000 Besucherinnen und Besucher ausgelassen auf dem Zofinger Hausberg - und verliessen ihn am Sonntag durch den Tag. Damit ist aber nicht alles vorbei! Danach folgte das grosse Aufräumen. Seit Jahren stehen Festivalfans in der Kritik, was die Abfallentsorgung angeht. Vom St. Galler Open Air übers Gurtenfestival bis hin zum Open Air Gampel - überall wird bemängelt, dass die Zeltplatzgäste ihren Müll einfach liegenlassen, wenn sie sich am Ende des Events auf den Heimweg machen. Auch auf dem Heitere war man jahrelang mit dieser Problematik konfrontiert, wie Benjamin Gut, Ressortleiter «Reinigung und Entsorgung» bestätigt: «Wir haben mit ähnlichen Problemen gekämpft, wenn auch in etwas kleineren Ausmassen. Deswegen haben wir unser bewährtes Abfallkonzept mit Dutzenden von Sammelstellen für alle Wertstoffe mit einer neuen Idee erweitert - und es hat sich gelohnt!» Und tatsächlich! Es lag deutlich weniger Abfall auf den Zeltplätzen.

Recycling-Coaches haben sich gelohnt

Wie das funktioniert? Mit der fabelhaften Idee der Recycling-Coaches. Während des Festivals waren 30 Personen in Zweierteams auf dem Zeltplatz unterwegs. «Die Teams haben die Leute, die am Zusammenpacken waren, angesprochen», erklärt der Zofinger Benjamin Gut. «Sie haben zum einen darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig es ist, das Gelände sauber zu hinterlassen, und zum anderen haben sie auch direkt ihre Hilfe angeboten.»

Es sei nicht «polizistenmässig» abgelaufen, sondern auf kollegialer Ebene, betont Gut. «Man hat einfach an die Vernunft appelliert! Die Aktion ist extrem gut angekommen, die Leute haben positiv reagiert und sich die Ratschläge zu Herzen genommen», freut er sich. «Jetzt, nach dem Festival kann ich sagen: Der Zeltplatz war noch nie so sauber.» Nun hofft Benjamin Gut, der seit 16 Jahren beim Aufräumen nach dem Heitere Open Air hilft und seit fünf Jahren als Ressortleiter tätig ist, dass sich dieses Konzept künftig etablieren wird. Die Coaches habe man aus dem Freundes- und Bekanntenkreis angefragt. «Auch für sie war es eine spannende Erfahrung. Ich denke, da lassen sich immer wieder Freiwillige finden.»

Auch Abfalltrennung einfacher

Wichtig sei die Aktion übrigens nicht nur aufgrund der Sauberkeit und der Optik, sondern auch, weil die Entsorgungscrew nach dem Festival so einfacher den Abfall trennen könne. «Wenn einfach alles herumliegt, brauchen wir viel mehr Zeit, um Holz, Metall, Glas und andere Stoffe zu trennen. Wenn die Festivalbesucher mithelfen, gelingt die Trennung nach Wertstoffen besser und schneller.» Natürlich haben die 40 Personen, die nach dem Festival fürs grosse Putzen, Aufräumen und Entsorgen zuständig sind, dennoch genug zu tun.

Eine Woche lang sind die Leute auf dem Zofinger Hausberg im Einsatz, um das Gelände von Schmutz zu befreien. Mit dabei sind viele Leute aus der Region. Unter anderem auch Vereinsmitglieder, die für die Vereinskassen arbeiten. «Seit Jahren sind Mitglieder von der Stadtmusik Zofingen dabei, aber auch der der Damen-Handballverein Zofingen, die Schule Reiden und der Volleyballverein Oftringen sind vertreten», so Benjamin Gut. Heute, am Freitagabend, sollte das Gelände komplett geräumt sein. «Am Schluss wird gefötzelet und die Flächen mit dem Metalldetektor abgesucht, um auch sicher sein zu können, dass kein Abfall mehr im Gras liegt», so der Zofinger. Und er freut sich bereits aufs nächste Jahr! «Das Heitere Open Air ist für mich immer wieder ein tolles Erlebnis. Auch wenn ich die ganze Zeit im Einsatz stehe - die Stimmung ist auch beim Entsorgungsteam immer einmalig.»


Zofinger Nachrichten, 17.08.2018 Bettina Wyss-Siegwar

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